Erinnerung an sexualisierte Gewalt

Wie kann die Erinnerung an sexualisierte Gewalt in der Katholischen Kirche lebendig gehalten werden und zur Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen? Wie lässt sich das Unsagbare ausdrücken, ohne zu vereinfachen? Wie kann Erinnerungskultur die Betroffenen auf dem Weg zur Anerkennung ihres Leids und zu mehr Gerechtigkeit unterstützen? Wie kann eine Erinnerungskultur entstehen, die zu einer aktiven Auseinandersetzung anregt und sexualisierte Gewalt und Missbrauch in der katholischen Kirche im Gedächtnis der Kirche bleibt? Wie können Prozesse in Gang gesetzt werden, damit kirchliche Orte Teil einer aktiven Erinnerungskultur werden? Wie kann sie zu einer dauerhaften Haltung des nicht Wegsehens verhelfen?
Diese Veranstaltung stellt sich all diesen Fragen in zwei Schritten: Johanna Beck wird zunächst grundsätzlich in die Grundlagen und Herausforderungen der Erinnerungskultur einführen. Sodann gehen wir ins Gespräch mit den Künstlern Andreas Kuhnlein und Susanne Wagner sowie Richard Kick, dem Vorsitzenden des Betroffenenbeirats der Erzdiözese München und Freising, die Prozesse des Erinnerns initiiert bzw. durch ihr künstlerisches Schaffen angeregt haben.

Bitte um Anmeldung unter unten angegebenem link

23.10.2026 St.Michael, Michaelssaal Beginn 16.00 Uhr - 20.00 Uhr Maxburgstr. 1 80333 München